| Leitbild aktuell Bilanz EPL 2001 (Zeitraum 1. März 2000 bis 1. März 2001) Einleitung Bilanz als Standortbestimmung Ausblick Das EPL in Zahlen Feedback und Bestellung EPL-Bilanz 2001 Der Glarner Regierungsrat präsentierte am 12. Juli 2001 die Bilanz des Entwicklungspolitischen Leitbildes EPL. Wir präsentieren Ihnen an dieser Stelle eine Zusammenfassung. Einleitung Der Regierungsrat des Kantons Glarus lancierte am 1. März 2000 das Entwicklungspolitische Leitbild mit Schwerpunkt Wirtschaft. Dabei baute man auf dem 1986 verfassten Leitbild auf und zeichnete für die kommenden fünf bis zehn Jahre den Weg in Richtung attraktiven, offenen Glarner Wirtschafts-, Wohn- und Erholungsraum auf. Die wichtigsten Mosaiksteine bilden dabei die Stärkung von Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen, die Optimierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, eine effiziente und effektive Organisation, einen attraktiver und innovativer Tourismus und eine intakte Umwelt. Im Gesamtbild sollen diese Teile einen starken, attraktiven Kanton Glarus ergeben, der nach innen wie aussen sichtbar ist. Bilanz als Standortbestimmung Ein Jahr nach der Lancierung (Stichtag 1. März 2001) hat der Regierungsrat Bilanz gezogen, die nun in schriftlicher Form vorliegt. Sinn und Zweck der Bilanz ist es, einerseits aufzuzeigen, welche Massnahmen eingeleitet und realisiert wurden und andererseits eine grundsätzliche Standortbestimmung vorzunehmen. Die vorliegende Bilanz ist rein resultat-orientiert. Im nächsten Jahr werden Prioritäten neu überdacht und eventuell angepasst. Die wichtigsten Bilanzpunkte Kurz zusammengefasst ergeben sich folgende positive Bilanzpunkte: Reorganisation und personeller Ausbau Wirtschaftsförderung. Marketinggrobkonzept als Grundlage für Imagemarketing Kanton Glarus. Definition von strategischen Netzwerkpartnern, Konzeption Massnahmen und Mittel. Konsolidierung Technologiezentrum Linth: aktiver Austausch und Technologietransfer, Veranstaltungen wie z.B. Businesslunch. Mitgliedschaft Greater Zurich Area. Grundüberlegungen Struktur und Angebotsgestaltung Tourismus. Fallbeispiel Netzwerk Braunwald. Neues Bildungsgesetz als Grundlage für Modernisierung der Lerninhalte und -formen. Integrationskurse für Fremdsprachige. ÖV-Konzept Glarner Unterland. Punktueller Ausbau des bestehenden Regionalverkehrsangebots. Einführung des Energie-Förderprogrammes. Konsolidierung der Kantonsfinanzen. Überarbeitung des Planes landwirtschaftliche Vorranggebiete im Rahmen der kantonalen Richtplanung. Grundlagen für Erstellung eines kantonalen Waldplanes. Optimierung Koordination zwischen öffentlichen und privaten Leistungserbringern im Bereich Soziales und Gesundheitswesen. Fachstelle Gesundheitsförderung etabliert. Neukonzeption Organisation der Katastrophenvorsorge auf kantonaler, regionaler und kommunaler Stufe. Fachbezogene Kooperationen zwischen Gemeinden. ... und negative Bilanzpunkte Betrachtet man die negativen Bilanzpunkte, so kann man diese in erster Linie bei den Massnahmen finden, deren Umsetzung nicht plangemäss erfolgte. Dabei sind in erster Linie die als prioritär bezeichneten Massnahmen betroffen. Dies kann aus zeitlichen Gründen oder mangelnder Kapazität sein, aber auch von übergeordneten Instanzen wie beispielsweise dem Bund abhängig sein. Weiteren Einfluss auf die Bilanz haben demokratische Entscheide, die nicht im Sinne des Landrates und Regierungsrates erfolgten. Das Entwicklungspolitische Leitbild ist ein dynamischer Prozess, der Raum für Anpassungen und Neuausrichtungen schafft. Der Regierungsrat nimmt die Bestätigung des eingeschlagenen Wegs entgegen und nimmt die Hinweise der Glarnerinnen und Glarner auf Kursänderungen auf. Ausblick Blicken wir über den Stichtag vom 1. März 2001 hinaus, so nimmt der Regierungsrat folgende Veränderungen im Leitbildkurs zur Kenntnis: Verschiebung Projekt Verwaltungsorganisation auf die Legislaturperiode 20022006 aufgrund einer breiten Vernehmlassung Rückweisung Projekt E+E-Strasse an Landsgemeinde vom 6. Mai 2001 Rückweisung Reorganisation der Gemeindeaufsicht durch den Landrat Diese Entscheide haben auf die Ausrichtung des Leitbildes Einfluss. Mit dem «Nichtentscheid» zur E+E-Strasse können zudem die Infrastrukturziele nicht wie geplant erreicht werden. Diese Entscheide werden als politischer Wille akzeptiert und in die Neuausrichtung und Weiterentwicklung des Leitbildes miteinbezogen. Dies wird auch im Rahmen der Legislaturplanung 2002 bis 2006 als Ziel vorgenommen und integriert. Der Glarner Regierungsrat dankt allen, die konstruktiv am Leitbildprozess mitgewirkt haben und weiter mitwirken werden. Das Entwicklungspolitische Leitbild in Zahlen (Zeitraum 01.03.00 bis 01.03.01) Total versandte Broschüren: 335 Total versandte Leitbild-Ordner: 117 Stellungnahmen von Parteien, Verbänden, etc.: 16 Durchschnittliche Besuche im Internet pro Monat: 704 Durchschnittliche Zeit pro Sitzung (in Minuten): 8.24 Feedback und Bestellung Bilanz EPL 2001 Die vollständige Bilanz EPL 2001 kann bezogen werden bei: Departement Volkswirtschaft und Inneres Zwinglistrasse 6 8750 Glarus Telefon 055 646 66 00 E-Mail: gabi.fasser@gl.ch |
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